Atemraum

Große Wirkung spüren ohne Werkzeug? Die Lösung liegt in Ihnen selbst. Ihr Körper ist ein großes Wunder!



 
Wenden Sie Ihre Aufmerksamkeit Ihrem Atem zu.

... 

Spüren Sie, wie der Atem durch die Nase in die Lunge, bis in den Bauch fließt. Wie die Bauchdecke sich dabei hebt. Wie der Atem wieder ausströmt. Er ist jetzt wärmer. Die Bauchdecke sinkt. Wie eine Welle... hebt und senkt sich. Vielleicht rauscht Ihr Atem wie das Meer? Einfach mal den Atem beobachten. Solange wie Sie es jetzt gerade wollen. 

...

Und mit jeder Ausatmung dürfen die Schultern immer schwerer werden, immer mehr abgeben. Jegliche Last darf abfallen. Jeder Muskel darf entspannen.

...

Vielleicht wollen Sie auch die Augen schließen und einfach mal spüren, was da ist. Den Atem beobachten, den Körper spüren, die Gedanken erkennen und Ihre Emotionen. Und dies ohne zu bewerten. Sie sind genau richtig so, wie Sie sind. Vertrauen Sie darauf. 



Stress erkennen


Wir können aktiv nach Entspannung suchen, indem wir das Autogene Training durchführen oder eine Entspannungsmeditation. Indem wir Sport betreiben, einen Spaziergang in der Natur genießen oder schlafen gehen. Es ist sehr wichtig, regelmäßig aktiv Entspannung aufzusuchen. Weiterhin sollten wir herausfinden, wie unser Körper auf Stress reagiert, was uns eigentlich in Anspannung versetzt und warum. 



Ich lade Sie daher auf eine Übung zur Selbstreflexion ein:

Nehmen Sie sich ein leeres Blatt Papier und einen Stift, mit dem Sie gerne schreiben.

  1. Stressfaktoren auflisten:
    Schreiben Sie auf, was Sie stresst. Sind es äußere Einflüsse wie Hitze, Kälte oder Lärm? Oder sind es Konflikte mit anderen Menschen, Kontrollverlust, Zeitdruck, zu viele Aufgaben und Rollen im Leben?
  2. Veränderbare Stressoren identifizieren:
    Überlegen Sie, welche der aufgeführten Stressfaktoren Sie tatsächlich verändern können. Notieren Sie mögliche Maßnahmen oder Strategien, wie Sie diese Stressoren reduzieren können.
  3. Entspannungsquellen identifizieren:
    Überlegen Sie nun ausführlich, was Sie entspannt. Notieren Sie alle Aktivitäten, Orte oder Menschen, die Ihnen Ruhe und Entspannung bringen.
  4. Achtsamkeitsübung:
    Legen Sie den Stift beiseite und platzieren Sie Ihre rechte Hand auf Ihr Herz. Diese Geste der Selbstliebe und des Selbstmitgefühls können Sie jederzeit nutzen, wenn Sie schwierige Emotionen erleben. Spüren Sie in Ihre Hand, in Ihr Herz und in Ihren Atem hinein. Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit um im Hier und Jetzt zu sein und die Geborgenheit der Wärme Ihrer Hand auf Ihrem Herzen zu spüren.
  5. Selbstfürsorge planen:
    Überlegen Sie, ob Sie sich heute mindestens ein paar Minuten Zeit für sich selbst nehmen können. Planen Sie ein kleines Date mit sich selbst, um etwas Gutes für sich zu tun. Ich freue mich für Sie, wenn die Antwort "Ja" lautet!